ornithologische und naturkundliche Reisen

RUMÄNIEN – Donaudelta mit Macin-Gebirge und Dobrudscha 2022

Reisedaten: 15. – 23. April 2022 / 9 Tage

 

Reiseleitung: Adrian Jordi

Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Zürich

Reise ab/bis Zürich


Rumänien ist ein fantastisches Land, um Vögel zu beobachten. Im Zentrum unserer Reise steht das Donaudelta und seine Umgebung. Mit 580'000 Hektaren ist es das grösste Schilfgebiet der Welt. Weitläufige Wildnisgebiete sind hier nur mit dem Boot erreichbar. Auf den Lagunen schwimmen Rosa- und seltene Krauskopfpelikane, Seeadler und Zwergscharben sitzen auf erhöhten Warten. Über den Kanälen jagen Weissbartseeschwalben und ziehende Zwergmöwen. Zahlreiche Vogelarten rasten auf dem Weg in ihre nördlichen Brutgebiete im Mündungsbereich der Donau. Mitte April ist ein hervorragender Zeitpunkt, um ziehende Reiher, Greifvögel und Singvögel zu entdecken. Einige spät zurückkehrende Brutvögel sind noch nicht zurück, dafür sind die Artenvielfalt und die Menge der rastenden Zugvögel grösser. Überraschungen sind immer möglich. Entlang einem Kanalsystem von 3'500 km sind zahlreiche Brutkolonien zu finden: Kormorane, Reiher und Löffler finden unter den 75 vorkommenden Fischarten reichlich Nahrung. Im Delta, den angrenzenden Steppen und im Hügelland begeistern östliche Spezialitäten wie Fischmöwe, Trauermeise sowie Nonnen- und Isabellsteinschmätzer Beobachter und Fotografen zugleich.

Reiseprogramm

 

15. April 2022: Anreise
Flug von Zürich nach Bukarest. Danach fahren wir in den Osten in Richtung Schwarzes Meer. Falls es die Zeit zulässt, besuchen wir unterwegs unser erstes Beobachtungsgebiet.

 

16. April 2022:
Nach dem Frühstück fahren wir nach Vadu, in ein berühmtes Feuchtgebiet am südlichen Rand des Donaudeltas. Die flachgründigen Küstenlagunen sind weltweit einmalig. Mitte April sind weite Gebiete überflutet. Arten wie Knäk- und Löffelente, Löffler, Rallenreiher, Rostgans, Stelzenläufer, Dunkelwasserläufer, Teichwasserläufer, Seeregenpfeifer und Zitronenstelze sammeln sich hier in grosser Zahl. Am Schwarzen Meer haben wir Chancen, den Mittelmeer-Sturmtaucher zu beobachten.

 

17. April 2022:
Heute ist unser letzter Tag im Küstengebiet. Wir suchen nach Halsbandschnäpper, Waldlaubsänger, Klappergrasmücke und rastenden Drosseln. Mit viel Glück entdecken wir eine Waldohreule. Nach dem Frühstück konzentrieren wir uns auf felsige und steppenartige Gebiete. In einem verlassenen Steinbruch beobachten wir Nonnensteinschmätzer, Ortolan und verschiedene Greifvögel wie Schlangenadler und Adlerbussard. Im Kulturland hoffen wir auf Isabellsteinschmätzer, Wiedehopf, Kurzzehenlerche und  Kalanderlerche. Der Steinkauz ist in der Nähe von zerfallenen Viehställen auch tagsüber zu sehen. Konstant suchen wir den Himmel nach ziehenden Greifvögeln ab: Schrei- und Zwergadler, Steppen- und Wiesenweihen und frühen Rotfussfalken. In der Nähe eines Klosters und entlang der wilden Meeresküste suchen wir weitere rastende Sing- und Wasservögel.

 

18. April 2022:
Heute reisen wir nach Tulcea, dem Tor zum Donaudelta. Unterwegs besuchen wir mit dem Babadag-Wald ein wunderschönes, weitläufiges Waldgebiet, wo Mittel- und Blutspecht und Trauermeise vorkommen. Mit unserem speziellen Birdwatching-Boot erkunden wir Kanäle und Seen auf dem Weg zu unserer Unterkunft im Delta. Das
Donaudelta ist nur mit Schiffen und Booten zu erkunden.

Um diese Jahreszeit rasten dutzende Zwergmöwen im Delta, darunter zahlreiche Vögel im attraktiven Prachtkleid. Rosapelikan,Weissflügel-, Weissbart- und Trauerseeschwalbe, Rothals-, Schwarzhals- und Zwergtaucher sind lokale Spezialitäten. Am Ufer der grösseren Kanäle suchen Limikolen wie die Uferschnepfe und der Kampfläufer nach Nahrung.

 

19. April 2022:
Rund um unsere Unterkunft erwarten wir Grau-, Blut- und Kleinspecht, Wiedehopf, Beutelmeise, Eisvogel und rastende Durchzügler. Wir erkunden den ganzen Tag mit unserem Boot das Donaudelta. Die Vegetation in den flachgründigen Lagunen wechselt sich kleinräumig ab. Unsere Zielarten sind der bedrohte Krauskopfpelikan, die Fischmöwe, die Zwergscharbe, Seeadler, Grauspecht, Bartmeise und viel andere schöne Vogelarten. Vom Boot aus bieten sich immer wieder hervorragende Fotomöglichkeiten.

 

20. April 2022:
Wir verlassen das Donaudelta und reisen zurück nach Tulcea. Im Macin-Gebirge, wo sich ein grosser Nationalpark befindet, treffen wir auf unterschiedlichste Lebensräume: Steinbrüche, Wälder und Steppen. Wir hoffen auf die Steppenweihe, weitere durchziehende Greifvögel wie Zwerg- und Schreiadler und frühe Kurzfangsperber. Das Macin-Gebirge wird von Schafen beweidet und ist landschaftlich sehr reizvoll.

 

21. & 22. April 2022:
Im Hügelland suchen wir lokale Brutvogelarten wie den Steinrötel und den Brachpieper. Nach dem Mittagessen überqueren wir die Donau auf einer Fähre. Im Baragan-Tiefland stellen Flachwassergebiete, Salzseen, Steppen und ausgedehntes Grasland ein Magnet für Durchzügler dar. Mit Glück treffen wir auf einen rastenden Trupp Mornellregenpfeifer.

 

23. April 2022:
Nach letzten Beobachtungen am Morgen kehren wir nach Bukarest zurück. Flug zurück in die Schweiz.

Posapelikan

Eingeschlossene Leistungen

 

  • An- und Rückreise ab/bis Schweiz
  • 8 Nächte in Mittelklassehotels Basis Doppelzimmer mit Dusche oder Bad, WC
  • Vollpension (Mittagessen meistens unterwegs)
  • Transporte während der Reise
  • Reisebericht
  • Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Zürich

Nicht inbegriffen

 

  • Annullations- und Extrarückreisekosten-Versicherung
  • Getränke
  • persönliche Auslagen und Trinkgelder

Beteiligung
Mindestens 8 / Maximal 10 Teilnehmende

 

Klima
Uns erwarten schöne Frühlingstage, wobei es am Morgen und am abend kalt und nebelig sein kann. Es kann regnen.

 

An- und Rückreise, Transportmittel
Reise mit dem Flugzeug von Zürich nach Bukarest. In Rumänien sind wir mit einem Bus und im Donadelta mit dem Birdwatching-Boot untwegs.

 

Buchen
www.apusbirding.ch

 

Anforderungen
Für diese Reise sind keine speziellen Artenkenntnisse nötig.

 

Einreiseformalitäten
Gültiger Reisepass oder ID und allenfalls coronakonforme Dokumente

 

Preis- und Programmänderungen unter Vorbehalt

Zitronenstelze
PRIX Rumänien Apus