ornithologische und naturkundliche Reisen

SÜDWESTFRANKREICH – Verborgene Naturschätze in den Departementen Gard und Hérault 2022

Reisedaten: 10. – 15. Mai 2022 / 6 Tage

 

Reiseleitung: Christoph Haag

Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Genf

Reise ab/bis Schweiz


Südfrankreich einmal anders! Viele Naturliebhaber aus ganz Europa kennen die Landschaften und den Vogelreichtum von Camargue, Crau und Alpilles. Viel weniger bekannt, jedoch landschaftlich und ornithologisch ebenso reizvoll, sind die westlich angrenzenden Departemente Gard und Hérault in der Umgebung von Montpellier. Hier, und nicht etwa in der Camargue, finden sich die grössten Möwen-, Seeschwalben- und Reiherkolonien Südfrankreichs, sowie eine Vielfalt weiterer Sumpf- und Wasservögel, welche die  küstennahen Lagunenlandschaften bewohnen. Das Hinterland bietet malerische Hügellandschaften mit einer hohen landschaftlichen Vielfalt und einer grossen Diversität an mediterranen Arten. Bienenfresser, Wiedehopf und Blauracke kommen ebenso vor wie Rötelfalke und der seltene Habichtsadler. Ein besonderes Augenmerk gilt lokalen  Spezialitäten wie Häherkuckuck, Purpurhuhn, Steinsperling, Rötelschwalbe, Mariskensänger, Orpheusgrasmücke, Orpheusspötter und Mittelmeerraubwürger. Viele dieser Arten sind hier einfacher zu finden als in der Crau und der Camargue. Bei mehr als 7 Teilnehmenden wird Christian Roesti als zweiter Reiseleiter die Gruppe begleiten. Er kennt diese
Region aus unzähligen Reisen. Wir reisen mit dem Zug an und zurück und verschieben uns vor Ort per Kleinbus.

Reiseprogramm

 

10. Mai 2022: Anreise ab Schweiz
Fahrt mit dem Zug nach Montpellier. Auf einer ersten kurzen Nachmittagsexkursion gewöhnen wir uns an erste mediterrane Arten wie Stelzenläufer und Rosaflamingo.

 

11. - 14. Mai 2022: Südwestfrankreich
Wir passen das jeweilige Tagesprogramm den Bedingungen und dem Wetter an. Auf einer Exkursion im Sumpfgebiet Lansargues beim Étang de l'Or beobachten wir  Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwen und verschiedene Seeschwalben. Es brüten hier Lach-, Zwerg-, Brand und Flussseeschwalben. Die zwei langbeinigen, speziellen Limikolen Stelzenläufer und Säbelschnäbler gehören unter anderen durchziehenden Watvögeln zu den ersten Highlights der Reise. In den Feuchtwiesen singt der Cistensänger und aus den Buschgruppen hören wir den Seidensänger und hoffentlich den Orpheusspötter; Rosaflamingos sind in den flachen Gewässern auf Nahrungssuche. Einen Tag verbringen wir in der Umgebung des lanschafltich wunderschönen Hügellandes "Causse d'Aumelas" mit Steineichenwäldern, Garrigue und Weinbaugebieten. Hier finden wir Iberien-Bart-, Provence-, und Orpheusgrasmücke, Zaun- und Grauammer, möglicherweise einen Ortolan, Mittelmeer- und Rotkopfwürger, Steinsperling, Brachpieper,  Schlangenadler, Wiesenweihe, Rötelfalke, Rothuhn, Bienenfresser und Rötelschwalbe.

Zur heissesten Tageszeit besuchen wir die Grotte de Clamouse  (Tropfsteinhöhle), wo wir auch die Blaumerle beobachten können. Wir beobachten in den Sumpfgebieten der Camargue gardoise bei den beiden Brackwasserseen Étang de Scamandre und Étang de Charnier. Hier brüten viele Reiher (Nacht-, Rallen-, Kuh- und Purpurreiher) und es hat eine Sichlerkolonie. Wir hoffen, das Pupurhuhn am Schilfrand zu entdecken. Mögliche Highlights sind Löffler, Rotflügel-Brachschwalbe und Weissbartseeschwalbe. Auf einer Abendexkursion bei Mireval versuchen wir Mariskensänger, Fahlsegler, Steinkauz, Zwergohreule und Ziegenmelker zu beobachten. In den Fusshügeln der Cevennen sind der seltene Habichtsadler und der Schmutzgeier beheimatet, die Blauracke ist hier ebenfalls anzutreffen. Wir legen das Augenmerk auf Arten, die wir noch nicht zu Gesicht bekommen haben.

 

15. Mai 2022: Rückreise in die Schweiz
In den Landwirtschaftsgebieten mit extensiven Ausgleichsflächen suchen wir nach der Zwergtrappe, nach Wiedehopf und Haubenlerche und mit viel Glück finden wir einen Triel oder hören den Häherkuckuck. Am Mittag des sechsten Tages müssen wir leider bereits unsere Rückreise antreten. Rückfahrt von Montpellier in die Schweiz, wo wir am späten Abend ankommen.

Zwergtrappe

Eingeschlossene Leistungen

 

  • 5 Nächte in einem guten Mittelklassehotel Basis Doppelzimmer mit Dusche oder Bad, WC
  • An- und Rückreise im Zug Basis 2. Kl./Halbtax
  • Halbpension
  •  Transporte in Kleinbussen während der Reise
  • Reisebericht
  • Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Genf

Nicht inbegriffen

  • Annullations- und Extrarückreisekosten-Versicherung
  • Eintritt in die Tropfsteinhöhle
  • Getränke
  • Mittagessen
  • persönliche Auslagen und Trinkgelder

Beteiligung
Mindestens 7 / Maximal 14 Teilnehmende
Max. 7 bei einem Bus, max. 14 mit 2 Bussen

 

Anforderungen
Für diese Reise sind keine speziellen Artenkenntnisse nötig, im Gegenteil, wir helfen gerne beim Einstieg in die Vogelwelt.

 

Klima
Uns erwartet warmes Wetter. Es kann aber windig (Mistral!), regnerisch und sogar stürmisch sein.

 

Einreiseformalitäten
Gültiger Reisepass oder ID und allenfalls coronakonforme Dokumente

 

Unterkunft
Das gute Mittelklassehotel ist zentral gelegen. Alle Beobachtungsgebiete sind mit dem Kleinbus zu erreichen.

 

An- und Rückreise, Transportmittel
Reise mit dem Zug nach Montpellier. Während der Reise sind wir mit Kleinbussen unterwegs.

 

Verpflegung
In unserer Unterkunft nehmen wir das Frühstück und das Abendessen ein. Mittags erfolgt die Verpflegung individuell - es steht ein grosses Angebot an  Verpflegungsmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Buchen www.apusbirding.ch

 

Preis- und Programmänderungen unter Vorbehalt

Blauracke
PRIX Südwestfrankreich
Rosaflamingo